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Nachdem am 01 Januar 1977 durch die Gebietsreform aus 5 eigenständigen Gemeinden die Stadt Eppstein entstand, waren natürlich auch die 5 Feuerwehren betroffen.

Zwar war durch das Hessische Brandschutzhilfeleistungsgesetz ein Weiterbestehen der einzelnen Stadtteilwehren gesichert, aber unter der Gesamtleitung eines Stadtbrandinspektors.

Die Ortsbrandmeister der ehemals selbständigen Gemeinde Bremthal, Ehlhalten, Niederjosbach und Vockenhausen sowie der Stadtbrandinspektor der Stadt Eppstein wurden nun zum Wehrführer ihrer Stadtteilwehr. In Eppstein und Vockenhausen kam es durch Rücktritt b.z.w. durch Ämterverschiebung auch zu Neuwahlen von Wehrführer und Stellvertreter.

Am 26. November 1977 wurde Hans Rudolf Roth aus Eppstein zum 1. Stadtbrandinspektor der neuen Stadt Eppstein und Eitel Weber aus Vockenhausen zu seinem Stellvertreter gewählt.

Nach dieser Wahl entstand nun automatisch der im Gesetz geforderte Wehrführerausschuss bestehend aus den Wehrführer und Stellvertreter der Stadtteilwehren sowie aus dem Stadtbrandinspektor und seinem Stellvertreter.

Alle Anschaffungen wurden nun im WFA besprochen und Prioritäten gesetzt. Naturbedingt ging es hierbei Anfangs recht turbulent zu, war doch die Angst übervorteilt zu werden in den einzelnen Stadtteilwehren noch sehr groß. Dies legte sich jedoch relativ schnell nachdem man sich näher kennengelernt hatte und Fachbereiche sowohl im Bereich der Einsatzabwicklung als auch im Bereich Technik, Wartung und Reparatur festgelegt hatte.

Diese Festlegung hat sich als sehr gut bewährt und hat mit einigen kleinen Abweichungen auch Heute noch Gültigkeit.

1982 wurde analog zum WFA ein Stadtjugendausschuß gegründet, Vorsitz hat hier der Satdtjugendfeuerwehrwart. Aufgabe dieses Ausschusses war die Organisation und Durchführung von gemeinsamen Aktivitäten, sowie die Vergabe der im Haushalt vorhandenen Finanzmittel auf die 5 Jugendfeuerwehren.

1984 wurde das erste Brandschutzinvestitionsprogramm im WFA ausgearbeitet und von der Stadt genehmigt. Dieses Programm wurde kontinuierlich fortgeschrieben und hat z.Zt. Gültigkeit bis zu Jahre 2010.

1987 kam es in der Gesamtwehr zu einem Führungswechsel. Nach 10-jähriger Tätigkeit wurden Hans - Rudolf Roth und Eitel Weber als SBI b.z.w. Stellvertreter abgelöst.

Neuer Stadtbrandinspektor wurde Hans Menke ( Vockenhausen ) , als Stellvertreter wurde Reinhold Benndorf ( Eppstein) gewählt.

Im Amt des stellvertretenden Stadtbrandinspektors kam es in den folgenden Wahlperioden zu folgenden Änderungen :

1992 wurde Reinhold Benndorf durch Hermann Alisch ( Bremthal ) abgelöst.

Nach Erreichen der Altersgrenze kam es 1997 erneut zu einem Wechsel. Das Amt des stellvertertenden Stadtbrandinspektors übernahm nun Lothar Racky ( Ehlhalten )

Was sich im Bereich der Ausrüstung und der Unterbringung der 5 Feuerwehren in der nun 25-jährigen Geschichte des Stadtverbandes Eppstein geändert hat zeigt die nachfolgende Aufstellung.

FEUERWEHRHÄUSER :

1978

Umbau und Erweiterung des Feuerwehrhauses Eppstein.

1992

durch Aufstockung des Niederjosbacher Feuerwehrhauses konnte ein Raum für die Jugendwehr und ein Büro für den Wehrführer eingerichtet werden.

1994

am Feuerwehrhaus Vockenhausen wurde dem Stadtbrandinspektor ein Bürocontainer zur Verfügung gestellt.

1995

Ebenfalls am Feuerwehrhaus bekam die Jugendwehr Vockenhausen einen weiteren Bürocontainer als Jugendraum zur Verfügung gestellt.

1997 / 1998

Neubau eines Feuerwehrhauses im Stadtteil Bremthal.


FAHRZEUGE: Bestand 1977

Bremthal Löschgruppenfhz.LF8 Tanklöschfhz. TLF16 Tragkraftspritzenfhz. TSF
Ehlhalten Löschgruppenfhz. LF8 Tragkraftspritzenfhz. TSF
Eppstein Löschgruppenfhz. LF8 Tanklöschfhz. TLF16 VW - Pritschenbus Bus als Hydrantenfhz.
Niederjosbach Löschgruppenfhz. LF8 Tragkraftspritzenfhz. TSF
Vockenhausen Löschgruppenfhz. LF8 Trockentanklöschfhz. TroTLF16

Tragkraftspritzenfhz. TSF


und 25 Jahre später - Bestand 2002

Bremthal Löschgruppenfhz. LF8/6 - Gefahrgut Tanklöschfhz. TLF16 Gerätewagen GW - Öl Mannschaftsfhz MTW
Ehlhalten Löschgruppenfhz. LF16 Tragkraftspritzenfhz.- Wasser TSF-W Mannschaftsfhz MTW
Eppstein Löschgruppenfhz. LF8/6 Tanklöschfhz. TLF16 Rüstwagen RW1 Einsatzleitfhz. ELW1 Mannschaftsfhz MTW
Niederjosbach Löschgruppenfhz. LF16 Mannschaftsfhz MTW Löschgruppenfhz. LF16-TS (Katastrohenschutz)
Vockenhausen Löschgruppenfhz. LF16 Tanklöschfhz. TLF16 Gerätewagen - Nachschub GW-N Mannschaftsfhz MTW
 

it Inkrafttreten des neuen Hessischen Gesetztes über den Brandschutz, die allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz, abgekürzt HBKG, am 01.01.1999 wurden die Städte und Gemeinden verpflichtet in Abstimmung mit den Kreisen eine Brandschutzbedarfs – und Entwicklungsplanung zu erstellen und fortzuschreiben.

Das bis zum Jahr 2010 erarbeitete Brandschutzinvestitionsprogramm war auf Grund eines geänderten Berechnungsmodus nicht mehr auf dem Stand der Zeit und musste durch die Bedarfs – und Entwicklungsplanung ersetzt werden. Im Gegensatz zur Brandschutzinvestitionsplanung, wo nur die Einwohnerzahlen als Grundlage dienten, fanden folgende Faktoren bei der Berechnung dieser neuen Planung Anwendung:

1. die gesetzliche Hilfsfrist von 10 Minuten
2. die Einwohnerzahl der Stadtteile
3. die Einsatzzahlen mit Schadensummen im Schnitt der letzten 5 Jahre
4. die Zahl der Betriebe aller Wirtschaftszweige in den Stadtteilen
5. besondere Risiken und Gegebenheiten in den Stadtteilen

Nach umfangreichen Vorarbeiten zur Erlangung der notwendigen Daten konnte die Bedarfsplanung erstellt und nach Genehmigung durch die Brandschutzaufsicht und städt. Gremien im Juli 2002 in Kraft gesetzt werden.

Die neue Bedarfsplanung soll, vorausgesetzt es ergeben sich beim Gefahrenpotential keine größeren Änderungen, im Turnus von 5 Jahren fortgeschrieben werden.

Am 09.11.2003 wurde als Ersatzbeschaffung ein neues TLF16/25 an die FF – Bremthal übergeben.

Am 21.05.2005 wurde im Beisein von Mitgliedern aller städt. Gremien, aller Eppsteiner Feuerwehren und vieler Bürger durch Bürgermeister Ralf Wolter die Drehleiter DLK 23/12 an die Frw. Feuerwehr Eppstein – Vockenhausen offiziell übergeben.

Damit ging eine sich über 21 Jahre erstreckende Anschaffungsgeschichte mit vielen Hindernissen zu Ende.

Nach dem die Stadtverordnetenversammlung „grünes Licht“ für die Erweiterung und den Umbau des Feuerwehrhauses Eppstein gegeben hatte, wurde im Dezember 2005 mit den Umbauarbeiten für Atemschutzwerkstatt begonnen. Anschließend wurde mit dem 2. Bauabschnitt, der Erweiterung und dem Umbau des restlichen Gebäudes begonnen, die Grundsteinlegung hierzu fand am 16.07.2006 statt.

Am 10.12.2006 wurde als Ersatzbeschaffung ein neuer ELW1 an die FF – Eppstein übergeben.

Am 13.04.2007 wurden in der gemeinsamen Jahreshauptversammlung Hans Menke als Stadtbrandinspektor und Lothar Racky als Stellvertreter für weitere 5 Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Die Offizielle Übergabe des erweiterten und umgebauten Feuerwehrhauses der FF - Eppstein fand am 10.Mai 2008 statt. An diesem Termin endete eine fast zweieinhalbjährige Phase in der die FF – Eppstein in einer Baustelle lebte und dennoch den normalen Feuerwehrbetrieb aufrechterhalten musste.

Am 07. Dezember 2008 wurde ein neues LF20-16 an die FF – Eppstein übergeben, diese Fhz. ersetzte das mittlererweile 34 Jahre alte TLF16 das leider mehrfach in der Anschaffung um Jahre verschoben wurde.

Dank des von der Bundesregierung aufgelegten Konjunkturprogramms konnte 2009

mit der Erweiterung des Feuerwehrhauses Niederjosbach begonnen werden, welche Umkleide – und Sanitärräume für Einsatzabteilung und Jugendwehr beinhaltet.

Als Ersatzbeschaffung für das LF16 der FF – Vockenhausen konnte im März 2010 der Auftrag für ein LF 20/16 an die Fa. Rosenbauer vergeben werden.

Im Juni 2010 wurde durch die Stadtverordnetenversammlung die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes genehmigt. Erstmals war auch eine Personalprognose für die nächsten Jahre Bestandteil des Programms.

Am 25.10.10 wurde der Anbau des Niederjosbacher Feuerwehrhauses offiziell seiner Bestimmung übergeben.

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