WhatsApp Image 2016 10 14 at 22.37.09Im Rahmen eines praktischen Übungsabends wurde durch die Stadtteilwehr Vockenhausen die Zusammenarbeit mit der Gefahrgutgruppe der Feuerwehr der Stadt Eppstein geübt.

Die Gefahrgutgruppe setzt sich aus Mitgliedern aller fünf Stadtteile zusammen, die sich in diesem Spezialgebiet neben der eigentlichen Aus- und Fortbildung an ihrem Standort auf diesem Gebiet spezialisieren.

Am Übungsabend wurde ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person angenommen. Im Rahmen der Erkundung stellten die "alarmierten" Einheiten aus Vockenhausen fest, dass eines der verunfallten Fahrzeuge mit Gefahrgut in 200l Fässern beladen war, von welchen eines eine Leckage aufwies.

Die dazugerufene Gefahrgutgruppe übernahm die Bergung des Gefahrguts, während die Fahrzeuge aus Vockenhausen den Verkehrsunfall unter Berücksichtigung der besonderen Gefahrenlage abarbeiteten.

Die Übung fand unter erschwerten Bedingungen statt, da parallel ein Einsatz in Niederjosbach stattfand, bei dem ergänzende Fahrzeuge wie das Einsatzleitfahrzeug gebunden waren. Unter den Augen von Stadtbrandinspektor Mario Mezga zeigte sich allerdings, dass alle Beteiligten sich mit der Situation gut abfanden, zügig Führungsstrukturen aufbauten und das Szenario ruhig und professionell abarbeiteten. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die natürlich auch Verbesserungspotential aufzeigte, das jetzt in den jeweiligen Einheiten besprochen wird und in die Ausbildung einfließt.

Insgesamt waren an der Übung über 40 Feuerwehrangehörige beteiligt.

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Nach erfolgreicher Interkommunaler Zusammenarbeit der Feuerwehren Eppstein, Hattersheim, Hofheim und Idstein konnte letzte Woche der Auftrag an die Fa. Metz vergeben werden.

Bevor es soweit war gingen fast 2 Jahre ins Land. Als erstes musste abgeklärt werden ob eine interkommunale Zusammenarbeit zwischen den Städten Hofheim, Hattersheim und Eppstein zur Beschaffung von 3 baugleichen Drehleitern möglich und rentabel ist. Schon nach den ersten Gesprächen mit den Anbieterfirmen war klar dass ein hohes Einsparpotential erzielt werden kann. Nachdem auch vom Land Hessen signalisiert wurde dass für alle 3 DKL ein Zuschuss möglich ist war man sich klar diesen Beschaffungsweg zu gehen.
Einige Zeit später hat sich die Stadt Idstein dann ebenfalls an der Beschaffungsaktion angeschlossen, jetzt konnte sogar mit 4 Fhz. kalkuliert werden.
Die nächsten Schritte waren Fahrzeugvorführungen und Anleiterübungen, das Erstellen des Leistungsverzeichnisses und die europaweite Ausschreibung welche rechtssicher durch eine Fachfirma durchgeführt wurde. Für all diese Schritte waren viele Sitzungen von Nöten die in einer guten Atmosphäre abliefen und zum gewünschten Erfolg führten, nämlich moderne und gleichzeitig kostengünstige Fahrzeuge zu beschaffen. Durch die interkommunale Zusammenarbeit konnte eine Ersparnis im mittleren fünfstelligem Bereich erzielt werden. Die Auslieferung der Fahrzeuge wird wahrscheinlich noch im Dezember 2015 erfolgen.

Werkfoto Fa. Metz

Nachdem Stadtbrandinspektor Hans Menke nach 27 Dienstjahren in der Jahreshauptversammlung am 11.04.14
sein Amt zur Verfügung stellte kam es zu Neuwahl des SBI und wegen Ämterverschiebung auch zur Neuwahl
des 2. Stellvertreters. In einer unproblematischen Wahl wurde Mario Mezga zum Stadtbrandinspektor und Sven
Steinmetz zu seinem 2. Stellvertreter gewählt. Auf Grund dieser Wahl, beide Kameraden wurden mit überwältigender
Mehrheit gewählt, wurde in der Magistratssitzung am 30. April Hans Menke die Entlassungsurkunde überreicht und
Mario Mezga sowie Sven Steinmetz zu den v.g. Ämtern ernannt.
Beim 1. Stellvertreter kam es zu keiner Veränderung, hier ist nach wie vor Lothar Racky im Amt.

Die neue Brandschutzkleidung

Ende Dezember wurde die ersten 56 Satz der neuen Brandschutzkleidung für die knapp 100 Atemschutzgeräteträger der Eppsteiner
Feuerwehren ausgeliefert. Die restlichen 42 Satz  sind Bestandteil des Haushaltes 2013 und werden nach Genehmigung in Kürze
bestellt. Notwendig wurde diese Anschaffung da die alte Bekleidung teilweise schon 20 Jahre alt war und die vorgeschriebene
Schutzwirkung nicht mehr gegeben war. Über eine Pressemitteilung wurde die neue Schutzkleidung durch den 1.Stadtrat und
Brandschutzdezernet Alexander Simon auch der Öffentlichkeit vorgestellt.